Pfarrkirche St. Verena Risch

Unsere Pfarrkirche steht unter dem Schutz des Kantons Zug und der Eidgenossenschaft.
Nachfolgend haben wir versucht, chronologisch die wichtigsten Daten der Baugeschichte sowie einiger liturgischer Geräte in der Pfarrkirche aufzuführen.

Baugeschichte

8. Jh. Erste Karolingische Kirche mit 14 Bestattungen
Ab 8./9. Jh. Verena-Patrozinium
12. Jh. Romanischer Kirchenbau
1159 Erste urkundliche Nennung als "Ecclesia Rishe" am 28. März in einem Diplom von Papst Hadrian IV. als Besitz des Kloster Muri
1258 Vergrösserung der Kirche und Anbau der Sakristei ( im Urbar von 1598 erwähnt )
14. Jh. Turmbau aus Bruch- und Bollensteinen
15. Jh. Spätgotische Kirchenanlage ( 99m² )
1424 Ältestes Jahrzeitbuch
1434 9. August: Urkunde des päpstlichen Legaten, Kardinal Giuliano Cesarini, mit der Erlaubnis zur Verwendung von Tragaltären an Festen
Mitte 15. Jh. Ornamentale Malerei im Chorraum
1471 Stiftsbrief der Kaplanei Risch ( Hans Herter und Junker Kaspar von Hertenstein )
1489 Hochgotischer Turmaufbau mit Glockengeschoss; älteste Glocke von Ludwig Peiger, Basel
1598 Erste Nennung des Beinhauses im Jahrzeitenbuches
1673 Hl. Franz Xaver ist eine seitenverkehrte Replik von Michael Hartmanns 1673 geschaffener Figur an der Fassade der Luzerner Jesuitenkirche
1680-84 Bau der heutigen Kirche ( 216m² ), des Hochaltares und Beinhauses
1684 22. Oktober: Kirchweihe unter Pfr. Jost Wilhelm Roth
1686 sechseckiger Taufstein
1687 Gemälde "Verleihung des Rosenkranzes durch die Gottesmutter an Dominikus und Katharina" ( Hauptblatt des Hochaltares ) durch Johann Jakob Fleischlin, Luzern
1732 Seitenaltar-Retabel
1738 Renovation des Beinhauses mit der Errichtung eines neuen Altars
1742 27. August: Weihbischof Karl Josef Fugger konsekriert Beinhaus-Altar
1750 Kreuzweg
1756 Grösste Glocke von Franz Anton Keiser und Cristian Anton Brandenberg, Zug
1765-1766 Gemälde "Verkündigung an Maria" ( Chorbogenwand ) durch Michael Anton Brandenberg
1773-1774 Bau der heutigen Vorhalle
1775 Anschaffung eines bemalten, grossen "Heilig Grab" von Carl Josef Speck
1789-1790 Empore und farbiger Rokoko-Stuck durch Josef Landis von Buonas und von Pfarreiangehörigen gestiftete Orgel mit 8 Registern
1816 Neufassung der Orgel durch Maler Bütler
1825-1826 Seitenaltäre und Kanzel von Bildhauer Nikolaus Häfliger, Reiden und Josef Arnold, Richental unter Pfr. Johann Bernhard Hildebrand
1825 Abänderung des Hochaltars durch Hofmaler Josef Zipper, Götzis
1826 4 neue Gemälde ( Verena, Antonius, Agatha, Barbara ) für die Seitenaltäre durch Zuger Kunstmaler Franz Josef Menteler
1854 Gestaltung der Westseite durch Josef Moosbrugger
1859 Neubau der Orgel durch Johann Nepomuk Keine, Langenargen am Bodensee
1860 Verkauf der Bossard-Orgel nach Hellbühl LU
1870 4 Glasscheiben in den vorderen Fenstern ( Verena, Bischof Chairomon, Mauritius, Viktor ) durch Glasmaler Hecht, Ravensburg
1876 Verkauf von 2 Kabinettscheiben mit dem Hl. Leodegar & Mauritius ( von 1681 ) an die Bürgerbibliothek Luzern
1880 / 1899 Spielzeugplattenbodenbeläge in Schiff und Chor
1887 Heutige Stationenbilder von Franz Krombach, München
1901 Neue Orgel von Kuhn, Männedorf
1903 Dritte Glocke von Rüetschi, Aarau
1911 Heutige Bestuhlung durch Josef Kost
1912 Besuch des deutschen Kaiser Wilhelm II. in Risch
1929 Totalrenovation der Kirche und des Beinhauses, teilweise nach Gutachten von Josef Zemp
  Ersetzen der 4 Glasscheiben durch die heutigen Kabinettscheiben von Lothar Albert
1962 Aussenrenovation der Kirche und des Beinhauses
1962 Heutige Orgel von Fa. Kuhn, Männedorf
1978 Archäologische Ausgrabungen durch Werner Stöckli und Franz Wadsack
1978-1980 Innenrestauration unter Aufsicht der kant. und eidgenössischen Denkmalpflege
  Ersetzen der Bodenbeläge durch Sandsteinplatten
2002 Grundreinigung der Kirche
2009 850-Jahr-Feier der Pfarrei Risch